Norwegens Biathlet:innen fliegen per Helikopter zum Münchner Festival
Norwegens Biathlon-Team fliegt mit Helikopter vom Höhenlager in Italien zum LOOP-ONE-Festival in München
Das norwegische Biathlon-Team wird an diesem Wochenende mit dem Helikopter von seinem Höhen trainingslager in Italien zum LOOP-ONE-Festival anreisen. Die ungewöhnliche Reiseplanung ergibt sich aus den Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele 2026 – wegen des knappen Zeitplans bleibt den Athleten nur ein kurzer Abstecher in den Olympiapark München.
Aktuell trainiert das Team, darunter der Star-Athlet Sturla Holm Lægreid, in Lavazè in Italien auf etwa 1.600 Metern Höhe. Die Teilnahme am Münchner Festival, das vom Internationalen Biathlon-Verband (IBU) organisiert wird, stand zunächst wegen Terminüberschneidungen in Frage. Angesichts der nahenden Winterspiele 2026 in Antholz, Italien, willigte das Team jedoch ein.
Um die Trainingsroutine möglichst wenig zu unterbrechen, hat die IBU einen Hin- und Rückflug per Helikopter für rund 14.000 Euro organisiert. Die etwa einstündige Flugzeit spart im Vergleich zur Anreise mit dem Auto mindestens vier Stunden. Finanziert wird der Flug aus den Startgebühren der Veranstaltung.
Die Entscheidung des Teams zeigt den Spagat zwischen olympischer Vorbereitung und verpflichtenden Auftritten. Beim Festival im Münchner Olympiapark werden vor Saisonbeginn Spitzen-Biathletinnen und -Biathleten zu sehen sein.
Der Helikopter-Transfer soll sicherstellen, dass das norwegische Team vor den Spielen 2026 kaum Trainingszeit verliert. Die aus den Teilnahmegebühren finanzierte Fluglösung unterstreicht die logistischen Herausforderungen, vor denen Spitzensportler in der Olympiaphase stehen. Unmittelbar nach dem Event kehrt das Team in sein italienisches Trainingslager zurück.






