Oberbayerns neues Gründerzentrum verbindet Kunst, Kultur und Innovation
Raissa LangernOberbayerns neues Gründerzentrum verbindet Kunst, Kultur und Innovation
Neues Gründerzentrum in Oberbayern fördert Start-ups aus Kunst und Kultur
In Oberbayern hat ein neues Gründerzentrum seine Arbeit aufgenommen, um unternehmerische Initiativen in den Bereichen Kunst und Kultur zu unterstützen. Die offizielle Eröffnung fand am 31. Januar 2025 in München statt und markiert eine bedeutende Erweiterung des bayerischen Regionalnetzwerks zur Förderung von Innovation.
Die Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) ist Teil des Konsortiums hinter dem Zentrum. Als erste Kunsthochschule schließt sie sich damit einem der sechs regionalen Gründerzentren Bayerns an. Die HMTM bringt ihr Wavelab ein – ein Innovationslabor, das seit 2020 an der Schnittstelle von Musik, Kunst, Medien und neuen Technologien aktiv ist.
Zum Gründerzentrum Oberbayern gehören neben der HMTM die Technische Hochschule Rosenheim, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sowie weitere Partner. Die Hochschule München und die Technische Universität München übernehmen Mentorenrollen. Die Federführung liegt bei der TH Rosenheim, die sich auf Ausbildungs- und Förderprogramme für Studierende und Forschende konzentriert.
Das Vorhaben wird über fünf Jahre mit 930.000 Euro gefördert. Bayerns Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit. Bei positiver Evaluation könnte die Initiative dauerhaft fortgeführt werden.
Das Wavelab wird Studierende und Absolvent:innen aus den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Film, Medien und Technologie unterstützen. Ziel des Zentrums ist es, Geschäftsmodelle in Kunst, Kultur und Unterhaltung zu entwickeln. Vergleichbare Gründerzentren gibt es bereits in anderen bayerischen Hochschulregionen.
