Philipp Lahm wird in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen
Raissa LangernLahm wünscht sich Olympische Spiele in Deutschland - Philipp Lahm wird in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen
Philipp Lahm, der ehemalige Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft, wurde in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen. Die Ehrung würdigt nicht nur seine sportlichen Erfolge auf dem Platz, sondern auch die Werte, für die er abseits des Rasens steht. Neben ihm erhielten weitere Sportlegenden wie Dirk Nowitzki und Maria Riesch dieselbe Auszeichnung.
Lahm setzt sich seit Langem öffentlich für die Kraft des Sports ein, Menschen zusammenzubringen. In seinen jüngsten Äußerungen betont er seine Überzeugung, dass Vereine das Rückgrat von Gemeinschaften und der Gesellschaft insgesamt sind. Schon in seiner Kindheit lernt er durch seine Eltern die Bedeutung des Vereinslebens kennen. Heute engagiert er sich als Co-Trainer bei seinem Heimatverein, der Freien Turnerschaft Gern in München. Dort erlebt er täglich, wie Vereine einen Raum für alle schaffen – auch wenn nur wenige den Sprung in den Spitzensport schaffen.
Besonders gern erinnert er sich an die FIFA-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, die er als eine Zeit der Einheit und gemeinsamen Freude in Erinnerung behält. Genau diese Stimmung, so Lahm, solle der Sport stets anstreben.
Kürzlich begrüßte Lahm die Entscheidung Bayerns, Münchens Bewerbung um zukünftige Olympische Spiele zu unterstützen. Die Staatsregierung unter Ministerpräsident Markus Söder setzt sich für mehr Eigenständigkeit der Sportverbände ein und argumentiert, diese bräuchten Freiheit von staatlichen Eingriffen. Der Münchner Stadtrat hat bereits einen ersten Schritt getan und eine Bewerbung für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2029 oder 2031 beschlossen. Dies ist Teil eines größeren Plans, die Position der Stadt als Sportmetropole zu stärken und die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 nach München zu holen.
Als "Sportfanatiker" unterstützt Lahm weiterhin alle deutschen Athletinnen und Athleten. Für ihn liegt der wahre Wert des Sports nicht allein im Sieg, sondern darin, Verbindungen zu knüpfen und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu schaffen.
Seine Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports ehrt nicht nur seine Fußballkarriere, sondern auch sein lebenslanges Engagement für Teamgeist, Gemeinschaft und die Rolle des Sports in der Gesellschaft. Gleichzeitig gewinnt Münchens Olympiaplan an Fahrt, während Landes- und Kommunalpolitiker für mehr Autonomie in der Sportverwaltung kämpfen. Der Einfluss des ehemaligen Kapitäns reicht dabei weit über das Spielfeld hinaus – und unterstreicht die Idee, dass Vereine und Sport Gemeinschaften zusammenhalten können.






