02 April 2026, 22:33

Rekordjahr 2024: Stralsunder Zoll beschlagnahmt Waffen, Drogen und Millionen Zigaretten

Plakat mit der Überschrift "Täter mexikanischer Drogenhandel Gewalt" mit Bildern verschiedener Personen und fettem schwarzem Text auf einem hellblauen Hintergrund.

Rekordjahr 2024: Stralsunder Zoll beschlagnahmt Waffen, Drogen und Millionen Zigaretten

Hauptzollamt Stralsund meldet ereignisreiches Jahr 2024 mit Rekordbeschlagnahmungen und hohen Steuereinnahmen

Das Hauptzollamt Stralsund verzeichnete 2024 ein äußerst aktives Jahr mit zahlreichen Beschlagnahmungen und beträchtlichen Einnahmen für den Staatshaushalt. Die Behörden konfiszierten tausende illegale Waren – von gefälschten Turnschuhen bis hin zu großen Mengen an Drogen und Tabak. Gleichzeitig trieb das Amt hunderte Millionen Euro an Steuern und Abgaben für Deutschland und die EU ein.

Im vergangenen Jahr kontrollierten Zollbeamte 66.230 Personen und deckten dabei 6.355 Verstöße auf. Unter den beschlagnahmten Gegenständen befanden sich 422 Waffen und verbotene Gegenstände, wobei die genauen Zahlen zu Schusswaffen nicht bekannt gegeben wurden. Bei der Drogenbekämpfung sicherten die Behörden 76 Kilogramm Haschisch, fast 7 Kilogramm Marihuana sowie eine stark gestiegene Menge illegaler Medikamente – insgesamt 92.750 Stück.

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Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bekämpfung des Schmuggels: Rund 2 Millionen Zigaretten und über 10 Tonnen weitere Tabakwaren wurden beschlagnahmt. Bei einer Großrazzia stellte der Zoll 4.900 Paar gefälschte Turnschuhe im Wert von knapp einer halben Million Euro sicher. Zur Stärkung der maritimen Überwachung ersetzte das Amt das 67 Meter lange Schiff Rügen durch ein neues hochseetaugliches Patrouillenboot.

Finanziell erwirtschaftete das Hauptzollamt Stralsund etwa 701 Millionen Euro für die EU und Deutschland. Die Energiesteuer, die mit 397,35 Millionen Euro zu Buche schlug, war dabei die ertragreichste Verbrauchsteuer der Region. Weitere 6,83 Millionen Euro flossen aus Zollabgaben an die EU, während die Vollstreckungsabteilung 48,3 Millionen Euro an ausstehenden Forderungen eintrieb.

Die Bilanz des Jahres 2024 unterstreicht die doppelte Rolle des Hauptzollamts Stralsund als Strafverfolgungsbehörde und wichtige Einnahmequelle für den öffentlichen Haushalt. Mit verschärften Kontrollen und modernisierter Ausstattung setzen die Behörden ihre Bemühungen fort, Schmuggel zu bekämpfen und gleichzeitig erhebliche Mittel für die Staatskassen zu sichern. Die Ergebnisse spiegeln die anhaltenden Anstrengungen wider, den Handel zu überwachen und wirtschaftliche Interessen zu schützen.

Quelle