26 March 2026, 22:31

Rundfunkgebühr sparen: Wer 18,36 Euro monatlich zurückbekommt – und wie es funktioniert

Plakat Ankündigung von Gebührenbefreiungen für über 1.000 Coursera-Kurse für Flüchtlinge mit mehreren Personen im Hintergrund, die Taschen halten.

Rundfunkgebühr sparen: Wer 18,36 Euro monatlich zurückbekommt – und wie es funktioniert

Viele Haushalte in Deutschland könnten die monatliche Rundfunkgebühr von 18,36 Euro sparen – doch zahllose Bürgerinnen und Bürger leisten weiterhin die Abgabe, ohne zu wissen, dass sie möglicherweise Anspruch auf eine Befreiung haben. Begünstigt sind unter anderem Rentner, Studierende sowie Personen mit geringem Einkommen oder Behindertenbezügen.

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Grundsätzlich ist die Gebühr für alle Haushalte verpflichtend, doch eine Härtefallregelung ermöglicht Ausnahmen. Wer nur knapp über dem Existenzminimum liegt und weniger als 18,36 Euro im Monat darüber verfügt, kann einen Antrag stellen. Dazu zählen Empfänger von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter.

Auch Studierende, die BAföG beziehen und nicht bei den Eltern wohnen, können unter Umständen befreit werden. Gleiches gilt für Menschen mit eingeschränkter Erwerbsfähigkeit aufgrund einer Behinderung. Die Anträge lassen sich online stellen – und sogar rückwirkend für bis zu drei Jahre.

Der ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice listet auf seiner Website alle berechtigten Fälle auf. Wie viele Haushalte tatsächlich Anspruch auf Erstattungen hätten, falls sie einen Antrag stellten, ist nicht offiziell erfasst.

Die Befreiung entlastet Haushalte mit knappen Finanzen. Anspruchsberechtigt sind unter anderem Rentner, Studierende und Menschen mit Behinderungen. Die Antragstellung ist weiterhin möglich, und bereits gezahlte Gebühren können bis zu drei Jahre rückwirkend erstattet werden.

Quelle