26 June 2026, 22:24

Schweinsteigers "afrikanischer Fußball"-Kommentar löst Rassismus-Debatte aus

Bastian Schweinsteiger sagt, seine Aussagen über den Stil der Elfenbeinküste bei der WM seien nicht auf Personen gemunzt

Schweinsteigers "afrikanischer Fußball"-Kommentar löst Rassismus-Debatte aus

Bastian Schweinsteiger hat für seine Äußerungen über den Spielstil der Elfenbeinküste Kritik geerntet. Der ehemalige deutsche Mittelfeldspieler bezeichnete deren Herangehensweise als „etwas afrikanischen Fußball, etwas unorthodox, etwas wild“. Nationaltrainer Emerse Faé nannte die Bemerkungen rassistisch.

Schweinsteiger betonte später, er habe niemanden verletzen wollen. ARD-Programmdirektor Axel Balkausky verteidigte ihn und argumentierte, es handele sich um eine fachliche Fußballanalyse und nicht um eine rassistische Aussage. Jürgen Klopp zog es vor, sich nicht einzumischen, und bezeichnete die Angelegenheit als ernst, während er einräumte, nicht zu wissen, was er dazu sagen solle.

Deutschland gewann das Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste mit 2:1. Trotz der Niederlage sicherte sich Faés Team mit einem historischen 2:0-Sieg über Curaçao erstmals den Einzug in die K.-o.-Phase einer Weltmeisterschaft.

Die Diskussion um Schweinsteigers Worte hält derweil an. Der Erfolg der Elfenbeinküste markiert einen Meilenstein in ihrer WM-Geschichte. Die Debatte zeigt die Spannungen zwischen fußballerischer Analyse und kulturellem Feingefühl auf.

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