Softwarefehler führt zu unvollständigen Stimmzetteln bei Kreistagswahl in Fürth
Raissa LangernSoftwarefehler führt zu unvollständigen Stimmzetteln bei Kreistagswahl in Fürth
Wahlunterlagen für Kreistagswahl in Fürth mit fehlenden Angaben zu 18 Kandidaten gedruckt
Die Stimmzettel für die Wahl zum Kreistag des Landkreises Fürth weisen bei 18 Kandidaten unvollständige Angaben auf. Ursache ist ein Softwarefehler, durch den Teile der Bewerberinformationen abgeschnitten wurden. Die Behörden haben die Betroffenen inzwischen informiert und die Wahlbüros vor Ort über die Situation aufgeklärt.
Das Problem trat auf, weil die Wahlsoftware Schriftgrößen und Zeilenabstände nicht korrekt anpasste. Angaben zu Kandidaten, die mehr als zwei Zeilen umfassten – etwa Ehrenämter, Wohnorte oder Berufsbezeichnungen –, wurden gekürzt. Betroffen sind 18 Personen aus vier Wahlvorschlägen.
Eine kurzfristige Rücknahme eines Vorschlags verringerte die Spaltenbreite zusätzlich und verschärfte das Problem. Eine komplette Neudruck der Stimmzettel schlossen die Verantwortlichen wegen begrenzter Druckkapazitäten und hoher Kosten aus. Auch Teilersätze wurden verworfen, um die Wahlgeheimhaltung und Chancengleichheit nicht zu gefährden.
Die Regierung von Mittelfranken prüfte den Fall und bestätigte, dass der Fehler das Wahlergebnis nicht verfälschen werde. Rechtsexperten erklärten, die fehlenden Angaben hätten keine Auswirkung auf die Gültigkeit der Stimmen.
Die Kreiswahlleitung hat alle betroffenen Vorschlagsträger unterrichtet und die örtlichen Wahlbüros eingewiesen. Vor der Wahl werden keine weiteren Korrekturen vorgenommen. Die Wähler stimmen mit den vorhandenen Stimmzetteln ab – trotz der lückenhaften Kandidatendaten.
14 Kandidatenadressen fehlen trotz Softwarefehler auf den Stimmzetteln
Der Druckfehler, der die Kreistagswahl in Fürth betrifft, wurde geklärt: 14 Kandidatenadressen fehlen vollständig. Hier sind die wichtigsten Entwicklungen:
- 14 Adressen fehlen vollständig, andere sind aufgrund von Software-Formatierungsproblemen teilweise abgeschnitten
- Stimmzettel wurden an Gemeinden verteilt, trotz der Mängel gab es keine Vorkorrekturen
- Die finale rechtliche Überprüfung des Ausmaßes des Fehlers erfolgt nach der Wahl am 21. Februar Die Behörden bestätigten, dass der Fehler die Stimmen nicht ungültig macht, jedoch hält die politische Kritik an der Handhabung an.