Tödlicher Streit in Erlangen: Festnahme nach brutaler Attacke auf Mitbewohner
Gotthilf WellerBayern: 55-Jähriger stirbt zwei Wochen nach Angriff durch Mitbewohner - Tödlicher Streit in Erlangen: Festnahme nach brutaler Attacke auf Mitbewohner
Ein 35-jähriger Mann ist nach einem tödlichen Angriff auf seinen 55-jährigen Mitbewohner in Erlangen festgenommen worden. Der Vorfall begann mit einem Streit, der schließlich in Gewalt eskalierte und bei dem das Opfer schwere Kopfverletzungen erlitt. Die Polizei nahm den Verdächtigen später in Nürnberg fest, nachdem er zunächst von der Tatstelle geflohen war.
Die Auseinandersetzung ereignete sich zwischen den beiden Männern in ihrer gemeinsamen Wohnung. Während des Streits schlug der 35-Jährige den älteren Mann mit einem spitzen Gegenstand auf den Kopf. Als der Rettungsdienst eintraf, blutete das Opfer stark; trotz medizinischer Behandlung erlag es zweiereinhalb Wochen später seinen Verletzungen.
Tage nach dem Angriff wurde der Verdächtige in Nürnberg ausfindig gemacht und festgenommen. Die Behörden brachten ihn später mit einem weiteren Vorfall in der Notaufnahme des Erlanger Krankenhauses in Verbindung, wo er angeblich eine 32-jährige Polizistin mit Pfefferspray und einem Messer attackiert haben soll. Beamte schossen ihm ins Bein, bevor sie ihn in Gewahrsam nahmen.
Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen einen Haftbefehl wegen des Verdachts auf versuchten Mord im Zusammenhang mit dem Krankenhaus-Angriff beantragt. Ein Gerichtstermin steht aufgrund seiner Erholung von der Schussverletzung noch aus. Über weitere Anklagepunkte oder Verfahrensfortschritte wurde bisher nicht berichtet.
Der Tod des 55-jährigen Opfers folgte auf eine gewalttätige Attacke, die als häuslicher Streit begonnen hatte. Der Verdächtige muss sich nun wegen des tödlichen Angriffs sowie des mutmaßlichen Übergriffs auf eine Polizistin vor Gericht verantworten. Sein nächster Gerichtstermin hängt von seinem Gesundheitszustand ab.






