29 June 2026, 22:41

TUM gründet Batterie-Inkubator BaStI für unabhängige Energietechnologien aus Deutschland

TUM gründet Inkubator für Batterie-Startups

TUM gründet Batterie-Inkubator BaStI für unabhängige Energietechnologien aus Deutschland

Neuer Batterie-Start-up-Inkubator BaStI an der Technischen Universität München (TUM) gegründet

An der Technischen Universität München (TUM) entsteht mit dem Batterie-Start-up-Inkubator BaStI eine neue Plattform, die den Markteintritt innovativer Batterietechnologien beschleunigen und Deutschlands Abhängigkeit von Importen verringern soll. Das Vorhaben verbindet wissenschaftliches Know-how mit praktischer Unterstützung für Gründer in diesem Zukunftsfeld.

Geleitet wird das Projekt von Prof. Jennifer L.M. Rupp, Inhaberin des Lehrstuhls für Festkörperelektrolyte an der TUM und Gründerin des Unternehmens Qkera. Die TUMint.Energy Research und Jennifer Rupp übernehmen als Projektkoordinatoren die fachliche und unternehmerische Begleitung – für eine starke Verbindung zwischen Forschung und Praxis.

BaStI ist Teil der TUM Venture Labs und setzt auf eine ganzheitliche Förderung von Batterietechnologie-Unternehmen. Durch die Verzahnung von technologischer Innovation und Geschäftsmodellentwicklung hilft der Inkubator Start-ups, die Lücke zwischen Forschung und marktfähigen Lösungen zu schließen. UnternehmerTUM unterstützt dabei mit Schulungen, Mentoring, dem Zugang zu Erstkunden und Hilfe bei der Kapitalbeschaffung.

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Dr. Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs, warnt vor den Risiken der Abhängigkeit von der chinesischen Batterieproduktion. Zwar verfüge Deutschland bereits über eine starke Forschungsbasis in der Batterietechnologie, doch scheitere es oft daran, diese Fortschritte in nachhaltige Geschäftsmodelle umzuwandeln.

BaStI bietet Batterie-Start-ups eine umfassende Begleitung – von der technischen Entwicklung bis zur Marktreife. Die Initiative soll Deutschlands Position in der Batterietechnologie stärken und externe Abhängigkeiten reduzieren. Gelingt dies, könnte sie die Rolle des Landes im globalen Batteriemarkt neu definieren.

Quelle