17 June 2026, 18:48

US-Bundesstaaten setzen Pensionsgelder auf Bitcoin – ein riskantes Experiment?

Bundesländer lockern Einschränkungen bei Krypto-Investments in Rentenkassen

US-Bundesstaaten setzen Pensionsgelder auf Bitcoin – ein riskantes Experiment?

Immer mehr US-Bundesstaaten lockern die Vorschriften für öffentliche Investitionen in Kryptowährungen. Diese Entwicklung folgt einer generell kryptofreundlichen Haltung der Bundesregierung unter der Regierung Trump. Wisconsin hat bereits einen bedeutenden Schritt unternommen, indem es Pensionsgelder in digitale Vermögenswerte investiert.

Im Februar 2025 wurde Wisconsin der erste Bundesstaat, der Pensionsfonds in Bitcoin-ETFs anlegte. Das Rentensystem von Wisconsin investierte 321 Millionen Dollar in diese Fonds. Michigan zog kurz darauf nach und setzte Mittel des State of Michigan Retirement System auf denselben ETF.

Auch Arizona hat Fortschritte gemacht, indem es Rücklagefonds ermöglichte, in Kryptowährungen zu investieren. Sechzehn weitere Bundesstaaten prüfen derzeit ähnliche Maßnahmen. Neun Staaten untersuchen aktiv die Aufnahme von Kryptowährungen in ihre Altersvorsorgepläne.

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Von Republikanern geführte Bundesstaaten könnten solchen Investitionen aufgrund der Übereinstimmung mit der Bundespolitik offener gegenüberstehen. Dennoch müssen die Treuhänder der Pensionsfonds die Risiken solcher volatilen Anlagen begründen. Trotz des wachsenden Interesses und regulatorischer Änderungen bleiben die tatsächlichen Investitionen in digitale Vermögenswerte bisher bescheiden.

Der Trend zeigt eine zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen in öffentlichen Fonds. Staaten wie Wisconsin und Michigan haben bereits beträchtliche Summen investiert. Dennoch bleibt der tatsächliche Geldfluss in digitale Vermögenswerte vorerst begrenzt.

Quelle