18 April 2026, 08:33

Vom Frust zur Tradition: Wie der "Tag der blöden Nuss" Büros weltweit erobert

Zeichnung eines Mannes in Zylinder und Frack vor einer Menge, mit einer Stange und einem Zaun im Hintergrund und dem Text "Aprilscherztag" unten.

Vom Frust zur Tradition: Wie der "Tag der blöden Nuss" Büros weltweit erobert

Jedes Jahr am 10. Februar begehen Menschen weltweit den "Tag der blöden Nuss". Was 2015 als skurrile Idee einer kleinen deutschen Marketingagentur begann, ist längst zu einer lockeren Bürotradition geworden. Der Anlass entstand aus einer frustrierenden Berufserfahrung – und entwickelte sich seitdem zu einem humorvollen Fest für Arbeitsteams auf der ganzen Welt.

Die Initiative geht auf die viasion GmbH zurück, ein Personalmarketing-Unternehmen aus Wipperfürth in Nordrhein-Westfalen. Der Tag sollte an einen besonders nervenaufreibenden Arbeitstag im Jahr 2015 erinnern, an dem das Team mit unerwarteten Herausforderungen kämpfte. Statt sich über die Missstände zu ärgern, machte man daraus eine jährliche Feier – als Zeichen der Wertschätzung für kluge Kolleginnen und Kollegen.

Der Name mag seltsam klingen, doch die Tradition ist simpel: Man isst Nüsse direkt aus der Tüte. Die viasion wirbt dafür als lockere Pause, um im stressigen Arbeitsalltag kurz abzuschalten und gemeinsam eine entspannte Minute zu genießen. Mittlerweile hat sich die Idee über Deutschland hinaus verbreitet – jedes Jahr am 10. Februar machen Menschen weltweit mit.

Trotz des schrulligen Namens hat der Tag nichts mit Hans Hachenberg zu tun, der als rheinische Karnevalsfigur "Doofe Noß" bekannt ist. Auch mit anderen Gedenktagen am 10. Februar – wie dem "Nationalen Regenschirm-Tag" oder dem "Welthülsenfrucht-Tag" – gibt es keine Überschneidungen. Wer mehr wissen möchte, findet Details auf der offiziellen Website von viasion sowie in einem Facebook-Post des Unternehmens aus dem Jahr 2017.

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Was einst als Insider-Witz eines deutschen Marketingteams begann, ist heute zu einer kleinen globalen Eigenheit geworden. Büros nutzen den Tag, um innezuhalten, gemeinsam zu knabbern und die Bedeutung guter Teamarbeit zu würdigen. Die Tradition bleibt bescheiden – doch sie wächst Jahr für Jahr weiter.

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