Warum Top-Unternehmen plötzlich wieder auf klassische Medien setzen
Unternehmensführer setzen zunehmend auf traditionelle Medien, um Vertrauen und Reputation aufzubauen. Viele betrachten etablierte Informationsquellen inzwischen als unverzichtbare Instrumente in einer Zeit der Unsicherheit und Desinformation.
Christiane L. Doehler, Gründerin von Doehler Communications in München, berät seit Jahren Private-Equity-, Risikokapital- und Strategieunternehmen. Sie ist überzeugt: Eine professionell gesteuerte Kommunikation kann für Portfolio-Unternehmen erheblichen Mehrwert schaffen.
Immer mehr Unternehmen gehen nun aktiv auf Journalisten zu und suchen sogar die kritische Prüfung, um die Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen zu untermauern. Dieser Ansatz hilft, der wachsenden Skepsis bei Kunden zu begegnen – viele tun sich schwer, Online-Inhalten zu vertrauen, angesichts von KI-Fortschritten und zersplitterten Medienkanälen.
Kommunikationsverantwortliche und Vorstände werden aufgefordert, die öffentliche Debatte strategischer zu nutzen. Gut umgesetzte Konzepte können wertsteigernde Chancen eröffnen und das Kundenvertrauen in unsicheren Zeiten stärken. Private-Equity- und Risikokapitalgeber sollten Kommunikation stärker als Werttreiber begreifen, so die Empfehlung. Klug eingesetzte Unternehmensbotschaften helfen Firmen, sich in einem überfüllten, skeptischen Markt abzuheben und verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.






