19 June 2026, 00:29

Wie BMW mit 3D-Digitalisierung und VR die Produktion revolutioniert

Dies ist der zusätzliche Wert, den Virtual und Augmented Reality für BMW bieten

Wie BMW mit 3D-Digitalisierung und VR die Produktion revolutioniert

BMW setzt seit über fünf Jahren auf 3D-Digitalisierung als Teil seiner Industrie-4.0-Strategie. Die Technologie ist inzwischen erschwinglicher geworden und eignet sich damit für mittelgroße bis große Anwendungen in der Fertigung.

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Das Unternehmen nutzt 3D-Laserscanner, um präzise digitale Modelle seiner Produktionslinien zu erstellen. Diese Scanner erzeugen eine 1:1-geometrische Darstellung in Form einer Punktwolke, die eine exakte Planung und Integration neuer Modelle wie des BMW i4 in bestehende Systeme ermöglicht. Auch die Vormontage von Cockpits profitiert von der Digitalisierung.

Virtuelle Realität (VR) spielt in der Planungsphase von BMW eine zentrale Rolle. Sowohl Führungskräfte als auch Produktionsmitarbeiter setzen VR ein, um Produktionsstrukturen – einschließlich Montageabläufe – vor der physischen Umsetzung zu gestalten und zu bewerten. Dieser Ansatz beschleunigt Entscheidungsprozesse und reduziert Fehler in frühen Phasen.

Erweiterte Realität (AR) kommt bei BMW unter anderem für Schulungen und Qualitätssicherung zum Einsatz. Für die neue BMW 3er-Reihe wurden Mitarbeiter mithilfe von AR geschult – über 200 Montageprozesse wurden in Videos festgehalten. Die Technologie projiziert Anleitungen und Videos in die reale Umgebung und unterstützt so die Mitarbeiter bei komplexen Aufgaben. Zudem testet BMW AR-Brillen, die Angestellte bei der Fehlerbehebung anleiten und sie zu Fahrzeugen lotsen, die manuelle Nacharbeit erfordern.

Dank günstigerer und leistungsfähigerer Hardware ist die 3D-Digitalisierung für BMW heute eine kostengünstige Lösung. Die Kombination aus VR und AR optimiert Planung, Schulung und Qualitätssicherung. Diese Technologien werden künftig eine immer größere Rolle in den Produktionsprozessen des Unternehmens spielen.

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