Zivilstreife kontrollieren Fußgängerzone in Bad Kreuznach – 66 Verstöße und Widerstand
Arnd JunckenZivilstreife kontrollieren Fußgängerzone in Bad Kreuznach – 66 Verstöße und Widerstand
Ordnungskräfte in Zivil haben am Donnerstag in der Fußgängerzone von Bad Kreuznach Kontrollen durchgeführt. Die Aktion diente der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Einhaltung örtlicher Vorschriften. Dabei wurden zahlreiche Verstöße von Radfahrern, E-Scooter-Nutzern und weitere Ordnungswidrigkeiten dokumentiert.
Bei den Überprüfungen registrierten die Beamten 21 Verstöße von Radfahrern, darunter ein Fall, in dem während der Fahrt das Handy benutzt wurde. Bei E-Scooter-Fahrern wurden 40 Verstöße festgestellt, darunter die Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt sowie mehrere Fälle, in denen zwei Personen gleichzeitig auf einem Scooter unterwegs waren. Fünf E-Scooter wurden sichergestellt, teilweise wegen fehlender Pflichtversicherung.
Drei weitere Verstöße betrafen den Alkoholkonsum in der Fußgängerzone, der dort verboten ist. Zudem beschlagnahmten die Beamten bei Jugendschutzkontrollen Tabakwaren und illegale E-Zigaretten. In einem Vorfall leistete ein E-Scooter-Fahrer Widerstand, beleidigte die Einsatzkräfte und es kam zu einer Auseinandersetzung. Eine Beamtin erlitt leichte Verletzungen, setzte ihren Dienst aber fort.
In der Fußgängerzone von Bad Kreuznach sind E-Scooter generell verboten. Radfahrer dürfen die Zone nur zwischen 19 und 9 Uhr befahren.
Mirko Helmut Kohl, Leiter der öffentlichen Ordnung der Stadt, kündigte an, die Kontrollen auszuweiten. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Parkregeln konsequenter durchzusetzen. Die Aktion habe gezeigt, dass es in der Fußgängerzone weiterhin Probleme mit regelwidrigem Verhalten gebe.
