Berliner Kulturwandel: Wer folgt auf Weimer nach seinem Rücktritt?

Berliner Kulturwandel: Wer folgt auf Weimer nach seinem Rücktritt?
In Berlin könnte sich bald ein politischer Wandel abzeichnen: Wolfram Weimer hat angekündigt, innerhalb der nächsten drei Jahre zurückzutreten. Damit eröffnet sich eine Chance für eine neue Führungspersönlichkeit im Kulturbereich – jemanden, der für Pragmatismus, scharfe Debatten und die Bereitschaft zu klaren Positionen bekannt ist. Dessen Karriere war stets geprägt von leiser Effizienz und mutigen Konfrontationen, von den frühen Tagen in der Münchner Jungen Union bis zu jüngsten Auseinandersetzungen um die Kulturpolitik.
Der Weg begann 1995, als diese Person der Jungen Union in München beitrat. Zur gleichen Zeit protestierte eine Rednerin in Bremen gegen Helmut Kohl – ein Kontrast, der bereits auf künftige Spannungen hindeutete. Jahre später eskalierte ein öffentlicher Streit, nachdem sie die Rednerin als "kulturpolitische Dilettantin" bezeichnete, und zwar im Zusammenhang mit Vertragsverlängerungen für Serge Dorny und Vladimir Jurowski. Die Auseinandersetzung war hitzig, blieb aber sachlich.
Anders als sein Vorgänger Bernd Sibler, der im Fall Valery Gergiev zögerte, hat diese Führungspersönlichkeit klare Standpunkte bezogen. Die kompromisslose Unterstützung für Lahav Shani – trotz Proteste – führte zu Vorwürfen "offenem Antisemitismus" gegen die Opposition. Die Haltung war unmissverständlich: Keine Kompromisse bei künstlerischen Entscheidungen. Hinter den Kulissen sicherte sie eine Lohnvereinbarung für die Bayreuther Festspiele, während ihr bundesweiter Kollege Wolfram Weimer die Einrichtung im Stich ließ. Ihr Stil verbindet unaufdringliche Zurückhaltung mit der Bereitschaft, notfalls zu kämpfen. Kollegen beschreiben sie als zielstrebig, scheu vor der Öffentlichkeit, aber nie konfliktscheu. Markus Söder bleibt, wie in seiner Neujahrsansprache 2026 bestätigt, Bayerns Ministerpräsident. Doch die hier gemeinte Person – weder Söder noch die stellvertretende Ministerpräsidentin Ulrike Scharf – hat sich eine eigenständige Rolle erarbeitet, die politischen Pragmatismus mit kultureller Überzeugung verbindet.
Mit Weimers angekündigtem Abschied könnte sich die Berliner Kulturszene spürbar verändern. Die mögliche Nachfolgerin oder der Nachfolger hat bereits unter Beweis gestellt, dass sie oder er Verhandlungsgeschick, eine scharfe Zunge in Debatten und die Weigerung, in zentralen Fragen nachzugeben, vereint. Der Werdegang – von frühem politischen Engagement bis zu kulturpolitischen Machtkämpfen – spricht dafür, dass die Person sowohl Erfahrung als auch Entschlossenheit in das Amt einbringen würde. Der Übergang, wenn er kommt, wird wohl von der typischen Mischung aus stiller Effizienz und kompromissloser Entschlossenheit geprägt sein.

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