Betrunkener LKW-Fahrer transportiert Bundeswehr-Panzer mit 2,24 Promille
Frauke MansBetrunkener Fahrer eines gepanzerten Schwertransporters auf der A9 - Betrunkener LKW-Fahrer transportiert Bundeswehr-Panzer mit 2,24 Promille
Ein Schwerlastfahrer wurde am 20. März 2026 auf der Autobahn A9 bei Marktschorgast von der Polizei angehalten, nachdem Zeugen gefährliche Fahrweise gemeldet hatten. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass sein Blutalkoholspiegel mehr als das Doppelte des gesetzlichen Grenzwerts betrug. Zum Zeitpunkt der Straftat transportierte der Mann einen militärischen Bergepanzer.
Der 59-jährige Fahrer war mit einem Dachs-Pionierpanzer unterwegs – einem Spezialfahrzeug der Bundeswehr, das für Räum-, Aushub- und Bergungsarbeiten eingesetzt wird. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,24 Promille, deutlich über der erlaubten Grenze.
Die Behörden entnahmen eine Blutprobe zur weiteren Untersuchung. Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen Trunkenheit am Steuer. Die Transportfahrt hatte bereits etwa 45 Minuten gedauert, als besorgte Autofahrer die Polizei alarmierten.
Der Dachs-Panzer gehörte zwar der Bundeswehr, doch die Streitkräfte waren nicht für den Transport verantwortlich. Die private Spedition Günther GmbH war mit der Verlegung des Fahrzeugs beauftragt worden. Die Bundeswehr bestätigte, lediglich das Fahrzeug bereitgestellt zu haben, und unterstützt die Ermittlungen.
Der Fall wird nun juristisch weiterverfolgt, dem Fahrer drohen schwere Strafen. Der Vorfall wirft Fragen nach den Sicherheitsvorkehrungen beim Transport militärischer Ausrüstung auf. Die Behörden prüfen weiterhin, wie der Fahrer unter diesen Umständen überhaupt fahren durfte.






