CSU-Kandidat Schlemmer wird neuer Bürgermeister von Aschaffenburg
Markus Schlemmer von der Christlich-Sozialen Union (CSU) hat die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Aschaffenburg gewonnen. Er setzte sich gegen den Amtsinhaber Jürgen Herzing von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) durch und erhielt dabei mehr als die Hälfte der Stimmen. Das Ergebnis markiert einen Wechsel an der Spitze der Stadt nach Jahrzehnten der SPD-Führung.
Bei der Wahl entfielen auf Schlemmer 56,3 Prozent der gültigen Stimmen, während Herzing 43,7 Prozent erreichte. Die Wahlbeteiligung lag bei 47,5 Prozent – ein Zeichen für eine moderate Mobilisierung der Wähler in der Stichwahl.
Schlemmers Sieg ist bemerkenswert, da es das erste Mal seit Jahrzehnten ist, dass ein CSU-Politiker das Bürgermeisteramt in Aschaffenburg übernimmt. Seine Amtszeit beginnt am 1. Mai und löst damit Herzing ab, der die Stadt bisher für die SPD regiert hatte.
Das Ergebnis durchbricht eine lange Tradition der SPD-Führung in Aschaffenburg, auch wenn konkrete historische Details zur politischen Landschaft der Stadt begrenzt sind. Anders als im benachbarten Hessen, wo die SPD über weite Teile der Nachkriegszeit dominierte, geht die lokale Regierung in Aschaffenburg nun an die CSU über.
Mit Schlemmers Wahl endet eine lange Ära von SPD-Bürgermeistern in Aschaffenburg. Er wird sein Amt am 1. Mai antreten und damit eine politische Wende für die Stadt einläuten. Die Wahlergebnisse spiegeln einen klaren Auftrag wider: Mehr als die Hälfte der Wähler unterstützte den CSU-Kandidaten.






