21 March 2026, 16:53

EU verschärft Hauptuntersuchung: Neue Regeln für ältere Autos und Gasfahrzeuge

Schwarzes und weißes Bild von Menschen in Mänteln und Mützen mit Gasmasken, die in einer Reihe vor einem Zelt mit einem Fahrzeug im Hintergrund stehen.

EU verschärft Hauptuntersuchung: Neue Regeln für ältere Autos und Gasfahrzeuge

Neue Regeln für Fahrzeuguntersuchungen in Europa in Kraft getreten

In ganz Europa gelten seit Juni 2025 verschärfte Vorschriften für die Hauptuntersuchung – insbesondere für ältere Fahrzeuge und Freizeitmobile mit Gasanlagen. Wer die Fristen versäumt, muss mit Bußgeldern und Eintragungen im Fahreignungsregister rechnen.

Zu den Änderungen gehört auch die Pflicht zu einem Gassicherheitsnachweis für Fahrzeuge mit Autogas (LPG). Gleichzeitig drängt die Europäische Kommission auf häufigere Kontrollen bei älteren Autos.

Die Europäische Kommission hat jährliche Pflichtuntersuchungen für Pkw und leichte Transporter eingeführt, die älter als zehn Jahre sind. Damit sollen die Verkehrssicherheit und die Einhaltung von Abgasvorschriften verbessert werden. Der ADAC kritisiert die Regelung jedoch als überzogen und argumentiert, dass die jährlichen Checks eine unnötige Belastung für Autofahrer darstellen.

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Eine separate Verordnung schreibt vor, dass Freizeitfahrzeuge mit fest installierten Flüssiggas-Anlagen alle zwei Jahre einer Gassicherheitsprüfung unterzogen werden müssen. Diese nach der Norm DVGW G 607 durchgeführte Kontrolle muss von zertifizierten Fachkräften vorgenommen werden und umfasst die gesamte Gasanlage – von Dichtheitsprüfungen bis zur Funktionskontrolle aller Komponenten.

Stichtag für die erste Frist war der 19. Juni 2025; eine Verlängerung gibt es nicht. Wer den Termin verpasst, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit Bußgeldern zwischen 15 und 60 Euro rechnen. Bei wiederholten Verstößen drohen höhere Strafen, darunter Punkte in Flensburg.

Obwohl die neuen Regeln bereits gelten, gibt es keine offiziellen Zahlen dazu, wie viele zugelassene Werkstätten oder mobile Prüfdienste es in Deutschland gibt. Verschiedene Anbieter bieten die Untersuchung an, doch eine zentrale Erhebung steht noch aus.

Besitzer älterer Fahrzeuge und gasbetriebener Wohnmobile müssen sich nun an strengere Prüfintervalle halten. Wer die Frist im Juni 2025 verpasst, riskiert Bußgelder und Punkte in der Fahrerakte. Die Verschärfungen deuten auf eine langfristig strengere Überwachung älterer Fahrzeuge in der gesamten EU hin.

Quelle