21 March 2026, 18:35

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln – "unnötiges Tierleid"

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Flagge im Hintergrund und Text, der unten 'Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden' lautet.

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln – "unnötiges Tierleid"

Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Freizeitjagd und Angeln in Deutschland. Die Gruppe argumentiert, dass diese Aktivitäten unnötiges Leid verursachen und natürliche Ökosysteme stören. Laut PETA seien weder Jagd noch Angeln ethisch vertretbar oder ökologisch notwendig.

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In ihrer Kampagne weist PETA auf das Ausmaß der Tiertötungen durch Hobbyjäger hin. Jährlich werden in Deutschland über fünf Millionen Wildtiere und rund 200.000 Katzen aus sportlichen Gründen getötet. Zudem verweist die Organisation auf das Leid der Fische, von denen Millionen an Angelhaken verletzt werden und langsam ersticken.

PETA betont, dass die Natur Tierpopulationen auch ohne menschliches Eingreifen reguliert. Faktoren wie Wetter, Krankheiten und Nahrungsverfügbarkeit steuern die Bestände auf natürliche Weise. Die Jagd hingegen zerstöre soziale Strukturen unter Tieren und könne sogar zu höheren Fortpflanzungsraten führen. PETA-Sprecher Peter Höffken erklärte, die Jagd sei weder ökologisch notwendig noch moralisch zu rechtfertigen.

Mehrere Petitionen fordern derzeit strengere Maßnahmen. Eine davon ruft zum Boykott von Regionen auf, in denen Wölfe legal gejagt werden dürfen. In sechs Bundesländern – Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein – ist die Wolfsjagd unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Andere Petitionen verlangen Verbote für Trophäenfotos, Treibjagden und religiöse Zeremonien, die die Jagd feiern.

PETA hebt zudem die Intelligenz von Fischen hervor und beschreibt sie als fühlende Wesen, die Schmerzen empfinden und sich im Spiegel erkennen können. Die Organisation appelliert an alle, die Tiere respektieren, Jagd- und Angelveranstaltungen vollständig zu meiden.

Der Vorstoß, Freizeitjagd und Angeln zu verbieten, kommt zu einer Zeit, in der PETA die ethischen und ökologischen Schäden dieser Aktivitäten betont. Mit wachsender Unterstützung für die Petitionen bleibt die Debatte über Tierschutz und Naturschutzpolitik in Deutschland aktuell. Die Organisation besteht darauf, dass rechtliche Änderungen nötig sind, um Wildtiere vor vermeidbarem Leid zu schützen.

Quelle