Faber-Castell streicht 130 Jobs in Deutschland – Produktion wandert ins Ausland

Faber-Castell streicht 130 Jobs in Deutschland - Faber-Castell streicht 130 Jobs in Deutschland – Produktion wandert ins Ausland
Faber-Castell hat Pläne bekannt gegeben, im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung etwa 130 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. Das in Stein bei Nürnberg ansässige Unternehmen begründete die Entscheidung mit globaler Konkurrenz, US-Zöllen und einer schwachen Verbrauchernachfrage. Bis 2027 sollen zudem Teile der Produktion ins Ausland verlagert und administrative Stellen reduziert werden.
Betroffen sind vor allem die deutschen Mitarbeiter des Unternehmens, von denen es derzeit rund 1.200 von insgesamt 6.200 Beschäftigten weltweit gibt. Kleinere Produktionslinien werden von Deutschland nach Brasilien und Peru verlegt, um Platz für die Expansion hochwertiger Produkte und neue Innovationen zu schaffen.
Parallel zur Anpassung der Fertigung wird auch der Verwaltungsbereich schrumpfen. Die Umstrukturierung folgt auf ein Geschäftsjahr, in dem Faber-Castell einen Umsatz von 602 Millionen Euro erzielte. Gewerkschaften wie die IG Metall (zuständig für die Industriebelegschaft) und ver.di (Vertretung der kaufmännischen und administrativen Angestellten) kritisierten den Schritt als überraschend. Faber-Castell versprach faire Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter und will Zwangsentlassungen vermeiden. Die vollständige Umstrukturierung soll bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026/27 abgeschlossen sein.
Die Veränderungen erfolgen vor dem Hintergrund von Herausforderungen durch sich wandelnde Einzelhandelstrends und internationale Handelskonflikte. Während Teile der Produktion ins Ausland verlagert und Verwaltungsstellen abgebaut werden, will sich Faber-Castell auf Premium-Produkte in den frei werdenden Kapazitäten konzentrieren. Die Auswirkungen auf die Belegschaft hängen von den anstehenden Verhandlungen mit den Gewerkschaften in den kommenden Monaten ab.

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