FIS wehrt norwegische Vorwürfe gegen österreichische Skispringer ab – Bindung von Fettner ist regelkonform

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Menschen in Pullovern fahren auf Eis, mit Seilbahn, Bergen und bewölktem Himmel im Hintergrund.

FIS wehrt norwegische Vorwürfe gegen österreichische Skispringer ab – Bindung von Fettner ist regelkonform

Der Internationale Skiverband (FIS) hat norwegische Vorwürfe gegen österreichische Skispringer wegen angeblicher Regelverstöße zurückgewiesen. Im Mittelpunkt standen Modifikationen an der Bindung von Manuel Fettner, die norwegische Medien als "verdächtig" und möglicherweise "illegal" bezeichnet hatten. Der FIS bestätigte, dass die Ausrüstung seit Jahren zugelassen sei und keinen unfairen Vorteil biete.

Unterdessen unterstützt der Österreichische Skiverband strengere Regelkontrollen – dies nach einem separaten Skandal um nicht regelkonforme Anzüge bei den Weltmeisterschaften.

Der Streit hatte begonnen, als die norwegische Zeitung Dagbladet Fettners Bindung als "selbstgebastelt" bezeichnete und damit andeutete, sie verstoße gegen die Vorschriften. Der FIS stellte klar, dass die Anpassung lediglich dazu diene, die Bindung an Fettners Sprungstiefel anzupassen. Es wurden keine Leistungsvorteile festgestellt, und die Ausrüstung war bereits lange für Wettbewerbe freigegeben.

Dies folgt auf einen weiteren viel diskutierten Vorfall in Oberstdorf, wo Timis Zajc aus Slowenien disqualifiziert wurde. Sein Anzug überschritt die zulässigen Maße um drei Millimeter und hätte ihm möglicherweise einen aerodynamischen Vorteil verschafft. Der amtierende Weltmeister Daniel Tschofenig bezeichnete das harte Urteil zwar als bedauerlich, betonte jedoch, dass die Einhaltung der Regeln für einen fairen Wettbewerb unverzichtbar sei. Der Österreichische Skiverband setzt sich seitdem für schärfere Kontrollen ein – eine Forderung, die vom ehemaligen Springer Mathias Hafele und dem Funktionär Jürgen Winkler unterstützt wird. Der Vorstoß erfolgt, nachdem der Kärntner Christian Kathol kurz nach dem Skandal um manipulierte Anzüge norwegischer Athleten bei der WM als FIS-Chefinspektor zurückgetreten war.

Der FIS hat den Fall um Fettners Bindung abgeschlossen und ihre Konformität mit den geltenden Regeln bestätigt. Mit den nun verschärften Überprüfungen wollen die Verantwortlichen weitere Streitigkeiten über die Ausrüstung verhindern. Während die Saison unter erhöhter Aufmerksamkeit fortschreitet, rückt der sportliche Wettbewerb wieder in den Fokus.

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