Fürther Seniorenbeirat vor Neuwahl: Erfolge und Herausforderungen im Januar 2026
Fürther Seniorenbeirat vor Neuwahl: Erfolge und Herausforderungen im Januar 2026
Fürther Seniorenbeirat bereitet sich auf Neuwahl am 14. Januar 2026 vor
Der Fürther Seniorenbeirat steht vor seiner Neuwahl am 14. Januar 2026, während die Kandidatinnen und Kandidaten noch feststehen. In den vergangenen vier Jahren hat der Beirat seine Aktivitäten ausgeweitet, zentrale Projekte auf den Weg gebracht und für seine Arbeit Anerkennung erhalten. Die Vorsitzende Inge Hartosch gab bekannt, dass sie sich aus der Führungsrolle zurückziehen wird, sich aber weiterhin in der Kommunalpolitik engagieren möchte.
Stand 13. Januar 2026 läuft das Wahlverfahren noch. Rund 60 lokale Organisationen, Vereine und Gruppen wurden aufgefordert, Bewerberinnen und Bewerber vorzuschlagen. Die Delegierten werden anschließend 30 Mitglieder für den neuen Seniorenbeirat auswählen – offizielle Namen stehen jedoch noch nicht fest.
Unter Hartoschs Leitung erreichte der Beirat einen Meilenstein mit der Verabschiedung eines umfassenden Seniorenpolitischen Konzepts. Zudem führte die Gruppe mobile Sprechstunden in den Stadtteilen ein, die den Bürgerinnen und Bürgern direkten Zugang zu den Beiratsmitgliedern ermöglichten. Aus diesen Gesprächen gingen offizielle Anträge an den Oberbürgermeister hervor.
Ein besonderes Vorzeigeprojekt war „Gemeinsam (ZU)SAMMEN“, das Einsamkeit bei älteren Menschen bekämpfte und 2025 mit dem Zukunftspreis ausgezeichnet wurde. Der Beirat setzte sich zudem für digitale Teilhabe ein und organisierte generationenübergreifende Projekte, um Seniorinnen und Senioren den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern. Eine Spendenaktion ermöglichte zudem die Aufstellung von 23 neuen Bänken in der Stadt, die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zusätzliche Sitzgelegenheiten bieten.
Trotz dieser Erfolge bleiben Herausforderungen bestehen. Begrenzte günstige Veranstaltungsorte und knappe Budgets schränken die Arbeit des Beirats ein. Die Sicherung stabiler Finanzierung und personeller Ressourcen für Seniorenangebote hat daher weiterhin höchste Priorität – besonders angesichts der aktuellen Haushaltslage. Die Zusammenarbeit mit Gremien wie dem Integrationsbeirat und dem Jugendrat stärkte jedoch den Einfluss des Seniorenbeirats auf lokale Entscheidungsprozesse.
In den letzten Jahren verzeichnete der Beirat eine wachsende Beteiligung: Die Besucherzahlen bei Veranstaltungen stiegen, und die Zugriffe auf die Website nahmen zu.
Inge Hartosch wird sich weiterhin kommunalpolitisch engagieren und für den Stadtrat kandidieren, strebt jedoch keine Wiederwahl als Vorsitzende an. Der neue Seniorenbeirat übernimmt sein Amt in einer Phase des Erfolgs, steht aber auch vor anhaltenden Herausforderungen. Finanzierung, Personal und barrierefreie Räumlichkeiten werden in den kommenden Jahren maßgeblich darüber entscheiden, wie gut der Beirat die ältere Bevölkerung Fürths unterstützen kann.
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