Katholische Universität rechtfertigt Absage des katholischen Philosophen

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Ein Mann in einem pink-weißen Kleid steht neben einem Rednerpult in einem Auditorium, mit Pflanzen und zwei Stühlen daneben und einer bunten Wand im Hintergrund.

Katholische Universität rechtfertigt Absage des katholischen Philosophen

Katholische Universität rechtfertigt Ausladung eines katholischen Philosophen

Teaser: Die Katholische Universität für Philosophie begründet die Ausladung des Philosophen Sebastian Ostritsch. Linksextreme Studierende hatten zuvor Stimmung gemacht. Dadurch sei der reibungslose Ablauf der Veranstaltung gefährdet gewesen, heißt es nun.

28. November 2025, 14:30 Uhr

Die Katholische Universität für Philosophie (HFPH) in München hat einen geplanten Vortrag des Philosophen Sebastian Ostritsch abgesagt. Die Entscheidung folgte auf massive Kritik an seinen Positionen, die von Universitätsvertretern als tiefgreifend polarisierend in gesellschaftspolitischen und kirchlichen Fragen beschrieben wurden.

Die Absage sorgte für breite mediale Aufmerksamkeit, nachdem linksradikale Aktivisten Ostritsch in Online-Protesten als „rechtsextremen Fundamentalisten“ gebrandmarkt hatten.

Ostritsch sollte am Donnerstagabend an der HFPH sprechen. Doch die Universitätsleitung kam zu dem Schluss, dass seine Anwesenheit eine sachliche akademische Diskussion unmöglich machen würde. Man verwies auf „erhebliche Konflikte“, die seine Ansichten an einer anderen Einrichtung ausgelöst hätten.

Als weiteren Grund für die Absage nannte die Universität Sicherheitsbedenken. Statt die Veranstaltung durchzuführen, entschied sich die HFPH dafür, ein sicheres Umfeld für alle Beteiligten zu gewährleisten. Ostritsch hielt seinen Vortrag später am Karlsbader Institut für Gesellschaftsdenken.

In Reaktion auf die Kontroverse kündigte die HFPH an, ihre Entscheidungsprozesse zu überprüfen. Die Hochschule versprach zudem, künftig robustere Formate für den Umgang mit kontroversen Meinungen zu entwickeln.

Die Absage unterstreicht die Herausforderungen, vor denen Universitäten stehen, wenn sie polarisierende Redner einladen. Die HFPH bekräftigte, künftig besser mit umstrittenen Diskussionen umgehen zu wollen. Ostritschs Vortrag fand schließlich an einem alternativen Ort statt.

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