Merz gründet Nationalen Sicherheitsrat – doch die Kritik bleibt laut

Merz gründet Nationalen Sicherheitsrat – doch die Kritik bleibt laut
Bundeskanzler Friedrich Merz hat einen neuen Nationalen Sicherheitsrat ins Leben gerufen, um die Verteidigungspolitik Deutschlands zu stärken. Das Gremium, das von der Agentur für Arbeit unterstützt wird, wurde Anfang August 2025 beschlossen und seine konstituierende Sitzung fand am 5. November statt. Der Schritt folgt monatelangen Vorbereitungen, darunter die Verabschiedung eines Entwurfs für ein Wehrdienstgesetz während einer Kabinettssitzung im Verteidigungsministerium.
Der Rat soll die Entscheidungsfindung in Sicherheitsfragen beschleunigen. Seine Einführung erfolgt jedoch in einer Phase öffentlicher Kontroversen über die Außenpolitik, darunter ein jüngster Streit um Außenminister Johann Wadephul.
Die Idee für den Nationalen Sicherheitsrat nahm Anfang August 2025 konkrete Formen an. Bei einer Kabinettssitzung im Verteidigungsministerium billigten die Minister sowohl die Gründung des Rates als auch den Entwurf für das neue Wehrdienstgesetz. Die erste offizielle Sitzung des Gremiums folgte am 5. November und markierte den Beginn seiner Arbeit.
Die Ankündigung erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen wegen Äußerungen Wadephuls zu Abschiebungen nach Syrien hochkochten. Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, wies die Debatte als übertrieben zurück. Er bezeichnete die Diskussion als "einen Berg aus einem Maulwurfshügel gemacht" und ordnete sie in eine breitere "Kultur der Empörung" ein.
Ischinger lobte zwar die Gründung des Rates als positiven Schritt für die Koordinierung der Sicherheitspolitik, mahnte jedoch zur Vorsicht. Das Gremium befinde sich noch in einer frühen Phase, betonte er, und warnte davor, die Erwartungen zu hoch zu schrauben, bevor seine Rolle klarer definiert sei.
Merz selbst hat die Notwendigkeit von Diskretion in Regierungsdebatten hervorgehoben. Er verwies darauf, dass Meinungsverschiedenheiten unter Amtsträgern traditionell intern geklärt und nicht öffentlich ausgetragen würden.
Der Nationale Sicherheitsrat hat seine Arbeit aufgenommen, die erste Sitzung ist abgeschlossen. Seine langfristige Wirkung wird davon abhängen, wie effektiv er die Sicherheitsstrategie Deutschlands bündelt. Beobachter wie Ischinger raten vorerst zu Geduld, während das Gremium seine Position findet.
Unterdessen hat die Debatte um Wadephuls Äußerungen die anhaltenden Herausforderungen verdeutlicht, Transparenz und interne Geschlossenheit in Einklang zu bringen. Der Umgang der Regierung mit solchen Konflikten könnte das öffentliche Vertrauen in den neuen Rat prägen.

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