Regensburgs umstrittene Spende an Sea-Eye entfacht politische Debatten

Regensburgs umstrittene Spende an Sea-Eye entfacht politische Debatten
Die Stadtregierung von Regensburg hat eine finanzielle Spende an den örtlichen Ableger der Flüchtlingsrettungsorganisation Sea-Eye bewilligt. Die Entscheidung fällt mitten in die anhaltende Kontroverse um die Verbindungen der Gruppe zu linksradikalen Aktivisten. Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer verteidigte den Schritt und betonte, die Mittel würden ausschließlich lokale Ehrenamtsprojekte unterstützen.
Ursprünglich hatte die Stadt geplant, Spenden für ein Rettungsschiff im Mittelmeer bis zu einer Obergrenze von 30.000 Euro zu verdoppeln. Nach einer rechtlichen Prüfung wurden die Gelder jedoch umgelenkt – zugunsten des Regensburg-Stützpunkts von Sea-Eye, und zwar strikt für regionale Vorhaben.
Die Debatte um die Förderung entbrannte, während Sea-Eye wegen angeblicher Zusammenarbeit mit linksradikalen Gruppen in die Kritik geriet. Dazu zählen Sozialrevolutionäre Aktion und Aufbruch, die beide an Protesten gegen Prinzessin Gloria von Thurn und Taxis beteiligt waren. Die Prinzessin, Besitzerin von Schloss St. Emmeram – dem Veranstaltungsort des berühmten Romantischen Weihnachtsmarkts in Regensburg – hatte sich kürzlich als "Freundin" der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel bezeichnet. Dies löste Gegenproteste von linksgerichteten Demonstranten aus.
Auch der lokale Sea-Eye-Ableger nahm an Kundgebungen gegen den Christlichen Weihnachtsmarkt auf demselben Anwesen teil. Die Spannungen verschärften sich weiter, als im April das Thiergarten-Jagdschloss von Prinzessin Gloria durch einen Brand zerstört wurde. Brandstiftung wird vermutet, eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.
Trotz der Kontroversen wies Maltz-Schwarzfischer Bedenken wegen der politischen Verknüpfungen von Sea-Eye zurück. Die Organisation stehe für "zivilen Mut, Menschlichkeit und gesellschaftliches Engagement", argumentierte sie. Die Stadt lenkte die Mittel schließlich so um, dass sie ausschließlich für ehrenamtliche Tätigkeiten in Regensburg verwendet werden.
Der Romantische Weihnachtsmarkt auf Schloss St. Emmeram bleibt eine der größten Touristenattraktionen der Region und lockt jährlich Hunderttausende Besucher an. Die Veranstaltung stärkt die lokale Wirtschaft erheblich – auch wenn die politische Auseinandersetzung um die Gastgeberin und die Organisatoren weitergeht.
Die Spende der Stadt an Sea-Eye fließt nun in lokale Initiativen statt in Mittelmeer-Rettungseinsätze. Rechtliche Auflagen stellen sicher, dass das Geld in Regensburgs Ehrenamtsprogrammen bleibt. Unterdessen halten die Diskussionen über die politischen Verbindungen der Organisation und die öffentliche Haltung der Prinzessin an. Sowohl die Aktivitäten von Sea-Eye als auch der jährliche Weihnachtsmarkt bleiben zentrale Themen in den gesellschaftlichen und politischen Debatten der Stadt.

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