Bauwirtschaft wütend: Warum keine neuen Verkehrsprojekte starten

Admin User
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Ein großes Gebäude im Bau mit Gerüsten an der Seite, umgeben von Fahrzeugen auf der Straße, einem Fußweg auf der linken Seite und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Bauwirtschaft wütend: Warum keine neuen Verkehrsprojekte starten

Die deutsche Bauwirtschaft zeigt sich zunehmend verärgert über stockende Infrastrukturprojekte. Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, hat der Regierung vorgeworfen, ihre Zusagen nicht einzulösen. Trotz zusätzlicher Mittel wurden in diesem Jahr keine neuen Verkehrsprojekte gestartet – die Branche bleibt in der Warteschleife.

Müller warf Bundeskanzler Friedrich Merz und Verkehrsminister Patrick Schnieder vor, den Infrastruktur-Sonderfonds falsch zu verwalten. Es sei inakzeptabel, dass trotz früherer Ankündigungen im Jahr 2024 nicht ein einziges neues Projekt an den Start gegangen sei. Der Stillstand verschärft die Sorgen in der gesamten Branche.

Hinzu kommt, dass ursprünglich für den Verkehrsbereich vorgesehene Haushaltsmittel nun anderweitig umgelenkt werden. Diese Umverteilung hat wenig dazu beigetragen, die Befürchtungen der Unternehmen zu zerstreuen. Ohne klare Zeitpläne fällt es den Firmen schwer, langfristig zu planen. Die Verwirrung wird noch größer, da weder die Autobahn GmbH noch die Deutsche Bahn eine verbindliche Liste der in diesem Jahr geförderten Projekte veröffentlicht hat. Die zuständigen Ministerien erklären, detaillierte Entscheidungen würden erst im Rahmen des Haushaltsverfahrens 2025/26 fallen. Bis dahin bleiben die Bauunternehmen im Unklaren darüber, welche Aufträge auf sie zukommen.

Die Branche arbeitet weiter unter Unsicherheit, ohne konkrete Projektfahrpläne in Sicht. Müllers Kritik macht die Kluft zwischen Finanzzusagen und tatsächlichem Fortschritt deutlich. Ohne verbindliche Planungen müssen sich die Unternehmen auf weitere Verzögerungen und finanzielle Belastungen einstellen.

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