BEG-Aufsichtsrat startet mit neuen Mitgliedern und ohne SPD-Vertretung in die Amtszeit 2026

BEG-Aufsichtsrat startet mit neuen Mitgliedern und ohne SPD-Vertretung in die Amtszeit 2026
Der Aufsichtsrat der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) hat seine neue sechsjährige Amtszeit mit mehreren neuen Gesichtern begonnen. Die Änderungen traten am 1. Januar 2026 in Kraft und prägen damit die Zusammensetzung des Gremiums, das für die Aufsicht über den Regionalbahnverkehr in Bayern verantwortlich ist. Prägend für den Wechsel sind sowohl Schlüsselabgänge als auch Neuberufungen, während Verkehrsminister Christian Bernreiter weiterhin die Führung innehat.
Drei langjährige Mitglieder – Annette Karl (SPD), Eberhard Rotter (CSU) und Maximilian Götz – haben den Aufsichtsrat verlassen. Besonders bemerkenswert ist der Abschied von Karl, da die SPD sie nicht durch einen neuen Vertreter ersetzt hat. Damit bleibt die SPD in der Amtszeit von 2026 bis 2031 ohne Sitz im Aufsichtsrat.
Zu den neuen Mitgliedern zählen die Landtagsabgeordneten Martin Wagle (CSU) und Markus Büchler (Grüne) sowie Dinkelsbühls Bürgermeister Christoph Hammer. Ihre Aufgaben umfassen die Überwachung des jährlichen BEG-Budgets in Höhe von 1,6 Milliarden Euro sowie die Verwaltung von 45 Verkehrsverträgen in der Region. Bernreiter, der weiterhin den Vorsitz innehat, betonte die anstehenden Herausforderungen des Gremiums. Dazu gehören die Sicherung der Finanzierung für den Nahverkehr sowie weitreichende Entscheidungen zum Münchner S-Bahn-Netz. Auch BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs bekräftigte die enge Zusammenarbeit mit dem neu formierten Aufsichtsrat.
Der aktualisierte Aufsichtsrat wird die Geschicke der BEG bis 2031 lenken. Zu seinen Verantwortlichkeiten zählen grundlegende Weichenstellungen – von der Vergabe von Schienenverkehrsverträgen bis hin zur Bewältigung von Finanzierungsfragen. Das Fehlen eines SPD-Vertreters markiert dabei eine Verschiebung des politischen Kräfteverhältnisses im Gremium für die kommende Amtszeit.

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