Streit um Freisinger Konzertarena: Stadtrat zweifelt an Wirtschaftlichkeit des 200-Millionen-Projekts

Streit um Freisinger Konzertarena: Stadtrat zweifelt an Wirtschaftlichkeit des 200-Millionen-Projekts
Freisinger Stadtrat äußert Zweifel an Eurozone-Konzertarena – Investor und Bürgermeister widersprechen
Ein Stadtrat stellt die Wirtschaftlichkeit der geplanten Arena am Flughafen infrage. Der Investor kontert und kündigt eine klare Ausrichtung an Eurozeichen.
- Dezember 2025
Eine privat finanzierte Konzertarena soll bis 2027 in Freising entstehen. Hinter dem 200-Millionen-Euro-Projekt steht der lokale Unternehmer Stefan Kreuzpointner, der die Pläne bereits im vergangenen Jahr vorstellte. Doch die Diskussionen über die wirtschaftliche Tragfähigkeit und den Nutzen des Vorhabens haben bereits begonnen.
Die Investorengruppe unter Führung des Freisinger Unternehmers Stefan Kreuzpointner übernimmt die gesamten Baukosten in Höhe von 200 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant; erstmals vorgestellt wurde das Projekt 2024. Während Wiens neue, 153 Millionen Euro teure Eventlocation teilweise mit städtischen Geldern finanziert wird, kommt die Freisinger Arena vollständig ohne öffentliche Mittel aus.
Das Vorhaben wird allein mit privatem Kapital realisiert und setzt bewusst auf Live-Konzerte als Schwerpunkt. Bei Erfolg könnte die Arena, die Platz für 20.000 Besucher bietet, über 100 Veranstaltungen pro Jahr ausrichten. Die Debatte über die wirtschaftlichen Auswirkungen wird jedoch voraussichtlich bis zur geplanten Eröffnung 2027 anhalten.

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