1&1 verklagt Bundesnetzagentur wegen unfairer 5G-Frequenzvergabe an Telekom-Riesen
1&1 verklagt Bundesnetzagentur wegen unfairer 5G-Frequenzvergabe an Telekom-Riesen
1&1 verklagt Bundesnetzagentur wegen Mobilfunkfrequenz-Vergabe
Der Telekommunikationsanbieter 1&1 geht rechtlich gegen die deutsche Bundesnetzagentur (BNetzA) vor und wirft der Behörde vor, durch die Verlängerung von Frequenzrechten für Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland Wettbewerber unfair zu benachteiligen. Gleichzeitig steht Telefónica Deutschland nach einem großen Geschäft mit 1&1 vor Führungswechseln und Kundenverlusten.
1&1 hat Klage gegen die Bundesnetzagentur eingereicht, weil diese die Nutzungsrechte für das 3,6-GHz-Frequenzband ohne Ausschreibung verlängert habe. Das Unternehmen argumentiert, dass die automatische Verlängerung der Lizenzen für Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica den Wettbewerb erstickt. Zudem werde 1&1 so der Zugang zu zusätzlichem Frequenzspektrum verwehrt, das für den Ausbau des eigenen 5G-Netzes dringend benötigt wird.
Der Streit eskaliert, während 1&1 eigens eine 5G-Infrastruktur aufbaut. Bis Ende 2022 wollte das Unternehmen über 27 Prozent der deutschen Haushalte erreichen. Mit fünf neuen Mobilfunkmasten pro Tag treibt 1&1 den Ausbau voran, hinkt aber weiterhin hinterher: Die rund 2.000 Standorte des Unternehmens wirken bescheiden im Vergleich zu den 36.000 Maststandorten der Deutschen Telekom oder den 27.000 von Vodafone.
Parallel dazu kämpft Telefónica Deutschland mit Rückschlägen. Durch ein Abkommen mit 1&1 verlor das Unternehmen mehr als 12 Millionen Kunden – ein herber Verlust, der zum Abgang des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Markus Haas führte. Telefónica, das in Deutschland unter der Marke O₂ auftritt, war einst durch Übernahmen wie E-Plus und Alice zum größten Mobilfunkanbieter des Landes aufgestiegen. Doch nun wirft die Ankündigung des neuen Konzernchefs Marc Mutra, man wolle das "Portfolio umschichten", Fragen über die Zukunft des Unternehmens auf. Zudem schloss 1&1-Chef Ralph Dommermuth einen Verkauf der eigenen Mobilfunksparte an Telefónica aus, was die Marktlage weiter verkompliziert.
Der Rechtsstreit unterstreicht die Spannungen bei der Frequenzvergabe im deutschen Telekommunikationssektor. Während 1&1 sein Netz ausbaut und regulatorische Entscheidungen anfechtet, steht Telefónica Deutschland nach Führungswechseln und Kundenverlusten vor einer ungewissen Zukunft.
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