Isabella Fritsche: Vom Kampf gegen Vorurteile zur Quantencomputer-Pionierin
Isabella Fritsche: Vom Kampf gegen Vorurteile zur Quantencomputer-Pionierin
Isabella Fritsches Faszination für Physik begann mit einem Buch über Albert Einstein. Ihr Weg – von frühen Erfahrungen mit geschlechtsspezifischen Vorurteilen bis hin zur Leitung von Quantentechnologie-Projekten – prägt heute ihre Karriere. 2021 schloss sie sich dem Münchner Start-up planqc an, um an der Entwicklung eines Quantencomputers auf Strontium-Basis mitzuwirken.
Mit 15 Jahren erlebte Fritsche Diskriminierung an einer von Männern dominierten Schule für Elektrotechnik. Unbeirrt ließ sie sich zur Elektrikerin ausbilden, doch die Herausforderungen rissen nicht ab. Ihre Leidenschaft für die Physik führte sie schließlich an die Universität Innsbruck, wo sie im Rahmen ihrer Promotion stark wechselwirkende Vielteilchensysteme mit Lithium und Kalium untersuchte.
Später gründete sie mit anderen eine Initiative, die sich mit außerschulischen Vorträgen gegen Geschlechtervorurteile in der Physik einsetzte. Ihr Ziel: die Repräsentation von Frauen in diesem Bereich zu stärken.
2021 übernahm Fritsche eine Schlüsselrolle bei planqc und trug maßgeblich zur Hardware-Entwicklung des Strontium-basierten Quantencomputers bei. Sie leitete das DiNAQC-Projekt, das innerhalb von 3,5 Jahren einen funktionsfähigen Quantencomputer an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) liefern soll. Zu ihren Aufgaben gehörten technische Führung, Teamkoordination sowie praktische Laborarbeit – etwa das Justieren von Lasern.
Fritsche betont, dass jede Position – von der Personalabteilung bis zur Ingenieursarbeit – entscheidend für den Erfolg der Quanteninformatik ist. Ihr Credo lautet: "Keine Menschen – kein Quantencomputer." Vielfalt in Forschung, Verwaltung und Reise bleibt für sie ein zentrales Anliegen.
Währenddessen schreitet die globale Entwicklung von Strontium-basierten Quantensystemen voran. Forscher der Columbia University ordneten kürzlich 1.000 Strontium-Atome mit optischen Pinzetten an – ein Verfahren, das sich auf über 100.000 Atome hochskalieren lässt. In Deutschland optimiert das MAGICQ-Projekt mehrbitige Quantengatter und die dynamische Umordnung von Atomen. Die Technische Universität Eindhoven treibt zudem die Qubit-Hardware voran, um schnellere und robustere Prozessoren zu entwickeln. Zu den zentralen Herausforderungen zählen die Skalierung von Atom-Anordnungen, die Reduzierung der Schaltungskomplexität und die effiziente Präparation von Quantenzuständen.
Fritsches Arbeit bei planqc vereint technisches Know-how mit ihrem Engagement für Inklusion. Während die Strontium-basierte Quanteninformatik Fortschritte macht, unterstreichen ihre Führung und ihr Einsatz, wie wichtig diverse Teams sind. Die Zukunft des Feldes hängt davon ab, sowohl wissenschaftliche als auch gesellschaftliche Hürden zu überwinden.
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