Studie enthüllt strukturellen Rassismus in deutschen Behörden – und fordert radikale Reformen
Studie enthüllt strukturellen Rassismus in deutschen Behörden – und fordert radikale Reformen
bahnbrechende Studie deckt strukturellen Rassismus in deutschen Behörden auf
Eine richtungsweisende Untersuchung hat weitverbreiteten institutionellen Rassismus in deutschen öffentlichen Einrichtungen aufgedeckt. Die vom Bundesinnenministerium finanzierte Studie ist die erste ihrer Art in Deutschland. Sie legt tief verwurzelte Diskriminierung gegen marginalisierte Gruppen offen, darunter ukrainische Romnija, Schwarze Menschen und Muslime.
Die zwischen 2022 und 2024 durchgeführte Erhebung befragte 12.833 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sowie 400 muslimische Männer und Frauen. Die Forscher:innen fanden klare Belege für ungleiche Behandlung in Jobcentern, Ausländerbehörden und anderen staatlichen Stellen. So verweigerten einige Behörden ukrainischen Romnija den Zugang zu Wohnraumhilfen mit der Begründung, sie "passten nicht in unser Stadtbild". Gleichzeitig wurden zwei Drittel der "weißen" ukrainischen Geflüchteten in München nach dem russischen Angriffskrieg zügig in privaten Wohnungen untergebracht.
Eine leitende Münchner Sozialarbeiterin räumte systematische Benachteiligung von Roma-Geflüchteten ein. Die Studie dokumentierte zudem Fälle, in denen Schwarze Menschen und Muslime aufgrund von Sprachbarrieren oder offener Vorurteile weniger Unterstützung erhielten. Deutschland verzeichnet 2024 damit die höchste gemeldete Diskriminierungsrate unter allen EU-Mitgliedstaaten.
Um diese Missstände zu bekämpfen, fordert der Bericht dringende Reformen. Er empfiehlt, das 2006 verabschiedete Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) auf Behörden auszuweiten – eine rechtliche Lücke, die Betroffene derzeit schutzlos lässt. Die Wissenschaftler:innen drängen öffentliche Arbeitgeber zudem dazu, gezielt Menschen aus betroffenen Gruppen für Führungspositionen zu gewinnen.
Die Ergebnisse setzen den Bundespolitiker:innen unter Handlungsdruck. Ohne gesetzliche Änderungen droht der institutionelle Rassismus im öffentlichen Sektor fortzubestehen. Die Autor:innen der Studie betonen, dass konkrete Maßnahmen wie Antidiskriminierungsschulungen und eine diversere Personalpolitik nötig sind, um eingespielte Vorurteile zu überwinden.
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